Gedanken in Worte

Meine Gedanken in Worte gefasst!

Text zur Jahreslosung 2020

Ich glaube, hilf meinem Unglauben

Ja ich glaube! doch es fällt mir schwer
Unglaube ergreift mich, mein Herz ist leer
Es wirft mich aus der Bahn
Dinge die ich in Worte nicht fassen kann

Ich fühle mich verlassen, falle in ein dunkles Loch
Die Worte Schutz, Vertrauen und Liebe höre ich noch…
Dein Wille geschehe, so beten wir
Nun stehe ich da und klage vor Dir..
und klage vor Dir

Gott, ich kann dich nicht versteh´n
Ich stehe im dunkeln und mir laufen die Tränen
und ich weiß ich muß mich in dein Licht dreh´n
um weiter mit Dir zu geh´n

Du sagst: Alles hat seine Zeit Freude und auch das Leid
Du trocknest mir die Tränen ab
gibst mir Trost , Hoffnung und Kraft

und ich möchte glauben, lass es nicht rauben…
Alles hat seine Zeit, Freude und auch das Leid
Du trocknest mir die Tränen ab
gibst mir Trost , Hoffnung und Kraft

Und meine Entscheidung fällt mir gerade nicht leicht
Ich glaube ; aber es brauch Zeit
hilf mir arbeiten daran, dass ich irgendwann
ohne Unglaube leben kann !

Copyright Marion Käfer

Wasser des Lebens

Wasser des Lebens

Die Wüste tot und leer,
keine Pflanze, kein Wasser, kein Leben mehr.
Die Sonne glüht, der Sand ist heiß, kein Ton … alles leis.

Selten ziehen Wolken über das Land,
aber wenn, dann wird es interessant.
Der Wind wirbelt auf den Sand.
Der Himmel öffnet sich dann wieder,
und Regen fällt heftig und stark auf die Wüste nieder.

Nach kürzester Zeit, erkennst du das Land nicht mehr.
Der Regen bringt hier das Leben her.

Pflänzchen rappeln sich auf um die Wette,
wachsen bis in den Himmel hinauf.

Bächlein entstehen, erfrischend und kalt,
auch Tiere sieht man sich erquicken hier bald.
Die Wüste vorher düster und leer, vom Tot zum Leben erweckt.

Gottes Segen fällt wie der Regen auch auf Dein Leben.
Öffne Dein Herz und lass Dich lenken,
Gott bringt Dich zum Blühen, er will dir Leben schenken.

Copyright Marion Käfer

Regenbogen

R e g e n b o g e n

Eines Tages hatte Gott die Nase voll,

die Menschen, die er erschaffen hat, trieben es zu doll.

Sie stritten, schlugen und töteten sich,

solche Menschen mag er nicht.

 

Gott sprach zu Noah sodann:

Noah du bist ein frommer Mann,

höre was ich dir berichte:

Besorge alles was ich Dir sag,

bevor ich die ganze Erde vernichte.

 

Ein Schiff soll  Noah bauen,

mit seinen Söhnen und deren Frauen.

Von allen Tieren, die auf der Erde leben,

soll es ein Pärchen auf dem Schiff geben.

 

Kaum ist die Arbeit dann getan,

fing es zu regnen an.

Straßen, Häuser, Bäume,

selbst die höchsten Berge sah man nicht mehr,

nur noch Noahs Arche,

sie  trieb 40 Tage auf dem Meer.

 

Danach hörte es zum Regnen auf,

Bergspitzen konnte man erblicken,

denn das Wasser nahm seinen Lauf.                                

 

Einen Raabe ließ er los,

Noah denkt: wo finden wir trockenes Land,

zum Leben bloß.

 

Der Vogel fand weder Blatt noch Zweig,

da lies er sich nicht lange Zeit

und lies eine Taube fliegen.

Auch diese kam bald wieder her,

der Schnabel aber war leer.

 

Erst die zweite Taube

kam mit einem Zweig des Ölbaumes.

Noah war voller Glück,

nun können wir wieder auf die Erde zurück.

 

Er öffnete die Tür der Arche

und alle Tiere, die er fand

verließen das Schiff.

Auch Noah und seine Familie

gingen an Land.

 

In voller Freud und Wonne,

schien dann die Sonne

und ein großer Regenbogen groß, hell und bunt,

damit schloss Gott mit den Menschen ein Bund.

 

Wollt ihr unter Gottes  Regenbogen leben?

Dann steht ihr unter seinem Segen.

1. Mose 8, 1-22

Copyright Marion Käfer

Komm mein Kind

Komm mein Kind ich will Dich trösten

Komm mein Kind ganz nah zu mir

Komm mein Kind ich will dich trösten

Komm mein Kind , Alles wird gut!

 

Ich sehe bei Dir geht manches schief

So manchen Weg Du anders liefst

Doch ich habe dich im Blick

Komm zu mir zurück

 

Ich sehe Deine Angst und Kummer

Verstehe Deinen Zorn und Frust

Ich kenne Dich und liebe Dich

Komm und traue Dich

 

Ich wische Dir die Tränen ab

streiche Dir über Gesicht und Haar

drücke Dich ganz fest an mich

Komm ich versorge Dich

 

Copyright Marion Käfer

Der reiche Kornbauer

Der reiche Kornbauer

Hört was ich euch berichte,

vom reichen Kornbauer handelt die Geschichte.

Es war ein Mann,

sehr reich ist der, dafür arbeitet er sehr schwer.

 

Dieses Jahr, er glaubt es kaum,

verschonte ihn Unwetter beim Korn anbaun.

Er mag nicht daran denken wagen,

wieviel Korn wird seine Frucht jetzt tragen.

 

Da kommt ihm in den Sinn,

wo tu ich die ganze Ernte hin?

Die alten Scheunen sind zu klein,

er brauch neue große, da kommen Vorräte und Korn dann rein.

 

Und ist das alles dann voll bracht,

so hat er sich das dann gedacht,

liebe Seele, brauch ich nichts mehr tun

außer trinken, essen und  ruhn.

 

„Du Narr“ sprach Gott zu Ihm,“ kommt Dir nichts besseres in den Sinn?“

Lass mich Dein  Verwalter sein , häng Dein Herz an mich,

ich verlass Dich nicht, denn du bist mein !

Gedicht nach  Lukas 12, 16-21

Copyright Marion Käfer

Der barmherzige Samariter

 „Der barmherzige Samariter“ Lukas 10,25-37

Jesus erzählt eine Geschichte, von der ich jetzt berichte:

Es war ein Mann, der dachte bei sich so,

nun mach ich eine Reise von Jerusalem nach Jericho.

An nichts böses dachte er, da fielen Räuber über ihn her.

Geschlagen und beklaut lag er nun halbtot am Straßenrand, die Räuber sind schnell weggerannt.

Da kam ein Priester, doch man glaubt es kaum, er läuft weiter ohne nach dem Mann zu schaun.

Auch ein Levit kam an diesen Ort, doch auch dieser lief schnell fort.

Der Mann lag da, ganz allein, wer wird sein Lebensretter sein?

 

Ein Samariter, der auf der Reise war, entdeckte ihn, schnell lief er zum Verletzten hin.

Er goss Öl und Wein über die Wunden, die er dann sauber verbunden.

Und als er den Mann versorgt, bringt er ihn mit seinem Tier ins nächste Ort.

Am nächsten Morgen, bezahlte der Samariter den Hort und sagte zum Wirt folgende Wort:

„Trage Sorge für Ihn, solange ich auf Reisen bin, ich werde es bezahlen.“

 

Deinen Nächsten sollst Du sehen, nicht an ihm vorüber gehen.

Barmherzig sollt ihr zueinander sein, so bleibt niemand mehr allein.

Copyright Marion Käfer

Bergführer oder Bergbezwinger

Bergführer oder Bergbezwinger

Wieder steh ich da, ein Berg vor mir, wie soll ich ihn bezwingen?

So steil, so schwer, wo bring ich die Kraft nur her, oh wenn ich doch schon oben wär.

 

Gepäck nehme ich mit auf diese Reise, ich stöhne aber nur ganz leise.

So dass es keiner hört, oder vielleicht jemanden stört. Ich schaff das schon ganz allein, möchte keinem eine Last hier sein.

Oh… welch falsches Denken, du bist doch nicht allein !!

Ich Dein Gott stell Dir Menschen zur Seite, sie werden mit Dir sein.

 

Sei nicht  stolz oder bescheiden, nimm Hilfe an, grad in Deinem Leiden.

Nur mit Jesus kann es Dir gelingen, mit Ihm kannst du den Berg  bezwingen !

Copyright Marion Käfer

…auf Deine Weise

…auf Deine Weise

Wieder sitze ich hier, mit der Bibel in der Hand.

Geschichten von Dir, Jesus und von Deinem Land.

Ich lass mich berühren von den Zeilen, freu mich dort zu verweilen.

 

Tief versunken, stell ich mir vor, steh ich mit den Jüngern und Dir,             

Jesus vor einem großen Tor.

So viele Menschen jubeln Dir zu, Du bist unser Messias , Jesus Du !!

Ein singen und ein Lachen hört man durch alle Gassen.

Du siehst die Menschen, ihr Herz kennst Du genau, ob Kind, Mann oder Frau.

Ob stark, laut, schwach oder leise , Du liebst die Menschen alle , auf Deine Weise.

 

Du legst Deine Hand, auf Wunden nieder, Blinde, sehen und Lahme gehen wieder.

Trost, Liebe und Geborgenheit, Jesus das finden wir bei Dir .

Einen Weg oft nicht bequem, müßen wir nicht alleine gehen.

Deine Liebe, Gnade und Barmherzigkeit reicht unendlich weit.

Für mich gabst Du dein Leben hin, so weit geht Deine Liebe,

weil ich Dir wertvoll bin.

Ich schließe die Bibel, das Herz schwer, doch auch voller Freud,

denn ich weiß , deine Zusagen gilt mir noch heut.

 

Ob stark, laut, schwach oder leise , Du liebst auch mich , auf Deine Weise.

Du liebst auch mich , auf Deine Weise.

 

Copyright Marion Käfer

Wirklicher Tröster

Wirklicher Tröster

Sie kamen ihn zu trösten,

denn ihrem Freund ging es echt schlecht.

Sie weinten mit ihm und teilten seinen Schmerz,

ihr tiefes Mitleid war wirklich echt.

 

Stille Zeit, hältst du sie aus?

Oder packst du gute Ratschläge aus?

 

Freund öffne Dein Herz, wir rühren und wühlen

und finden Dein Schmerz.

 

Überdenke, erkenne, bereue was du tust

vom Tröster zum Richter ,

mehr Schmerz ,noch mehr Frust.

Halt !!!

Ihr seid meinem Denken und Fühlen so fern,

schweigt !!

Seid still und hört, was ich sagen will.

 

Nicht wie ein Freund Hiobs,

ein wirklicher Tröster mag ich sein!!

Ich nehm Dich in meine Arme und lade Dich zum Beten ein.

 

Gott zieht Dich ganz dicht an sein Herz

und wischt Deine Tränen ab,

er versteht Deinen Schmerz.

 

Sein Trost  gibt Dir Hoffnung und Mut,

Ruhe und Frieden,

seine  Liebe tut Dir gut.

 

Copyright Marion Käfer

Martha Martha

Martha Martha

Martha Martha…

in Hektik ,Kümmern und Tun,

kommt nicht wie Maria zum Hören und Ruhn.

Der Herr Jesus sich nicht auf Ihre Seite schlägt,

sondern zu Marias Verhalten rät.

Jesus gewichtet beiden Seiten gleich.

Arbeit ist richtig doch auch die Seele ist wichtig,

sie zu pflegen macht reich !!

Herr Jesus ,gib du uns die Kraft ,

das in uns Maria und Martha Gleichgewicht schafft.

( als Postkarte erhältlich)

 

Copyright Marion Käfer

Gleichgewicht

Gleichgewicht (nicht halb, sondern ganz )

Weist du ,was ich ganz besonders an Dir Mag
Bei Dir fühle ich mich geborgen – seit dem ersten Tag
Du bringst mich zum Lächeln, wenn es mir zum Weinen ist
Du bist der ,der meine Sätze zu Ende spricht

Wie ein offenes Buch bist Du für mich
Masken brauchen wir voreinander nicht
Es ist ein Geschenk, dass wir zusammen sind
Unsere  Chemie stimmt und  ich vertraue Dir , blind

Du teilst mit mir den Blick auf die Welt,
hältst mir die Hand, wenn mir das Gleichgewicht fehlt
Wir gehen zusammen durch dick und dünn
weil wir für einander geschaffen sind

Zusammen sind wir nicht halb sondern Ganz
für dich schlägt mein Herz einen Freudentanz
Unsere Liebe leg ich in Gottes Hand hinein,
ich möchte nie mehr ohne Dich sein

Copyright Marion Käfer

Du bist ein Königskind

Du bist ein Königskind

In Gottes  Augen,  spiegelt sich die Welt.

Du, sein Kind, bist es was ihm gefällt,

was er liebt und bewacht,

was ihm viel Freude macht.

Er setzt  Dich auf weiten Raum,

auf Rosen gebettet.

Er stellt Dich ins Licht,

eine größere Liebe, wie seine, gibt es nicht.

Was Du im Spiegel kannst entdecken,

versetzt Dich in Schrecken.

Doch Gott sieht in Dein Herz!

Er sieht Deine Liebe und Deinen Schmerz.

Er versteht Dich,  ist Dir treu und gnädig.

Du bist einmalig und wertvoll  gemacht,

denn so hat Gott Dich ausgedacht.

Copyright Marion Käfer

 

Kleines Kind auf meinem Arm

Kleines Kind auf meinem Arm

Kleines Kind auf meinem Arm,

schaust mich mit großen Augen an.

Ich sehe Deine Öhrchen, und die Nase winzig klein.

Die Händchen ,Deine Finger zierlich und fein.

Deine Beinchen und Füße mit den kleinen Zehen dran.

Doch das schönste an dir ist, Dein kleiner Mund

der so schön lächeln kann.

 

Es kann für mich nichts schönere´s geben,

du bist ein Geschenk ein wahrer Segen.

 

Deine Welt ist noch nicht groß,

Du bist sicher in meinem  Arm und Schoß.

Doch es dauert nicht mehr lang,

dann fängst du die Welt entdecken an.

Erst mit kleinen Schritten, langsam voran

die großen und schnellen folgen dann.

Du wirst Leben lernen und versuchst es zu versteh´n,

es hassen und  lieben,

es füllen mit Tränen und Deinem Lachen

und Deine eigenen Wege gehen.

Wegbegleiter wirst du finden

Sie loslassen oder in dein Leben einbinden.

 

Auf dem Weg wird es Höhen und Tiefen geben,

Blumen, Steine, Sonne  und Regen.

Auf dem Weg wird es Höhen und Tiefen geben,

Blumen, Steine, Sonne  und Regen.

 

Kleines Kind auf meinem Arm,

möchte Dich gar nicht gehen lassen.

Doch dann würdest du das Leben verpassen.

Doch es bleibt immer, das versprech ich Dir

für dich eine offene Tür, im Haus und in meinem Herzen.

Für immer in meinem Herzen.

Copyright Marion Käfer